Tagesseminar: "Trauma, Traumafolgestörungen und die transgenerationale Weitergabe von Traumata bei Hunden"

Datum

09.06.2018

Zeit

10:00

Ort

Remscheid

Standardpreis

110.00 EUR

ReferentInnen

Robert Mehl

Referent: Dipl. Psycholoe Robert Mehl

Seminarzeit: 10.00 bis 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 110 € incl. Mittagessen

Menschen, aber auch Hunde, die Opfer von Gewalt, jeglicher Form von Mißbrauch oder lebens-bedrohlichen Umständen wurden, leiden unter Umständen ein Leben lang unter den Folgen. Seltsamerweise zeigen häufig jedoch auch deren Nachkommen Symptome von Traumafolgestörungen oder unerklärliche psychische Auffälligkeiten. Das Phänomen der Weitergabe von erlittenen Traumata an die Nachkommen wird in der Humanpsychologie zunehmend erforscht. Auf der anderen Seite werden viele Hundehalter und –trainer zunehmend mit traumatisierten Hunden oder deren Nachkommen, häufig aus dem Tierschutz, konfrontiert.
Hunde und Menschen zeigen als Reaktion auf ein Trauma ähnliche Bewältigungsstrategien, entwickeln ähnliche psychische Symptome und Verhaltensprobleme und profitieren von ähnlichen Behandlungs-ansätzen. Daher nähern wir uns in diesem Seminar den Reaktionen auf ein Trauma aus human-psychologischer, psychoanalytischer und neurobiologischer Perspektive und beleuchten dessen Auswirkungen nicht nur auf das Individuum selbst, sondern auch auf seine Nachkommen.
Nicht jedes Individuum, das ein Trauma erlebt hat, entwickelt psychische Symptome als Reaktion darauf. Genauso findet man auch Nachkommen von traumatisierten Menschen bzw. Hunden, die keinerlei oder vergleichsweise wenig psychische Auffälligkeiten zeigen. Um dies zu erklären, befassen wir uns zuletzt mit dem Phänomen der Resilienz, der psychischen Widerstandsfähigkeit, und den wichtigsten schützenden Faktoren. Während einige genetisch festgelegt sind, können andere gezielt genutzt werden, um gefährdete Individuen zu stärken.

Das Seminar richtet sich an Hundetrainer und Hundehalter, die sich für die neurobiologischen Ursachen und intrapsychischen Zusammenhänge bei der Entstehung der transgenerationalen Traumatisierung bei Hunden und Menschen interessieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung theoretischer Kenntnisse, die anhand von Beispielen anschaulich beleuchtet werden. Konkrete Fälle der Teilnehmer werden nicht besprochen. Das Seminar enthält keine praktischen verhaltenstherapeutischen Arbeiten und ersetzt keine Verhaltenstherapie und keine Ausbildung bei einem in der Behandlung von psychischen Störungen bei Hunden erfolgreichem Fachtierarzt bzw. Hundetrainer oder Ausbildungsinstitut.



Selbstverständlich dürfen ruhige Hunde mitgebracht werden!

Anmeldung erforderlich !


Für weitere Fragen und die Anmeldeunterlagen schicken Sie mir gerne eine Mail an info@tiertime.de ! Ich freue mich auf Sie !

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